Kategorie-Archiv: Uncategorized

Tagebuch vom 31.12.2020

Das Jahr 2020 neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu. Deshalb wünsche ich euch allen schon jetzt einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2021!

Ein komplettes Jahr ohne einen Tagebuch-Eintrag auf der Homepage? Kaum vorstellbar – und doch ist es so. Letztes Jahr im Dezember hatte ich noch verschiedene Pläne: An dem neuen historischen Roman weiterschreiben? Den zweiten Regional-Thriller verfassen? Oder etwas ganz Neues ausprobieren? Ein fantastischer Roman für Erwachsene oder endlich mal wieder ein Jugendroman?

Dann kam Corona und auch wenn es in der Öffentlichkeit häufig nicht so wahrgenommen wurde: An den Schulen gab es Arbeit ohne Ende. Hygienekonzepte, neue Stundenpläne, Lernplattformen einrichten, Fernunterricht gestalten, Videokonferenzen, … Dazu die Betreuung der eigenen Kinder daheim. Alles keine einfache Aufgabe.

Natürlich ist die Pandemie eine Katastrophe. Dennoch war 2020 für mich kein verlorenes Jahr. Ich habe mich voll auf die Schule konzentriert und viel Zeit mit meiner Familie gebracht, gemeinsam versucht, den Tag zu strukturieren: Schulaufgaben, Spielen, Spaziergänge. Es hat so viele schöne Tage gegeben, an die ich mich gerne erinnere.

Schriftstellerisch habe ich viele neue Ideen gesammelt und die eine oder andere kleine Geschichte zusammen mit meinem Sohn geschrieben. Nichts, was zur Veröffentlichung gedacht ist, aber trotzdem eine schöne Erinnerung.

Seit ungefähr einer Woche schreibe ich nun wieder. Manchmal sind es sehr überraschende und unerwartete Anlässe, die einen nach längerer Pause plötzlich wieder zum Schreiben bringen. Vor kurzem wurde ich gefragt, welchen meiner Romane man einem Jugendlichen schenken könnte. Die ehrliche Antwort müsste lauten: so gut wie keinen.

Die CELLAR-Trilogie ist recht düster, meine DRIMAXID-Reihe Science-Fiction gemischt mit psychologischem Horror, DIE BESCHWÖRUNG DER DREI ein waschechter Horror-Roman, DIE LETZTE DIENERIN High-Fantasy für Erwachsene, DER MANNWOLF VON KÖNIGSBERG ein historischer Roman mit Werwölfen und auch zur Zeit der Staufer, in der meine historischen Romane spielen, ging es eher rau zu. Zuletzt ist da noch SIEBENMORD – als Lokalkrimi oder Thriller garantiert nichts für Kinderhände. Was bleibt, ist die eine oder andere Kurzgeschichte, die ich in Anthologien veröffentlicht habe. Aber längere Erzählungen? Fehlanzeige. Dabei waren es fantastische Jugendromane, die ich ganz am Anfang verfasst habe.

Erst vor einigen Wochen bin ich bei der regelmäßigen Datensicherung wieder einmal auf meine alten Schätze gestoßen, meine frühen, noch unveröffentlichten Werke: CIRCLE OF THAI, DAS GEHEIMNIS DER GRÜNEN MAGIE, DARU – DER KAMPF UM DIE EISSTADT, DIE KRAVEN-SAGA, DIE WÄCHTER, DREAMER – DAS TRAUMMEDAILLON, PANDORYN – DAS GEHEIMNIS DES ALCHIMISTEN, SAM SCHMIEDSOHN – EIN ZWERG AUF REISEN, WATER, SPIEGELAUGE, VIRTUAL REALITY.  Alles Erzählungen für jugendliche Leser.

Da erschien es mir nur logisch, zu meinen Ursprüngen zurückzukehren und einen fantastischen Jugendroman zu schreiben. Die Reise hat gerade erst begonnen und wird sicher noch eine Weile dauern. Auch das Ziel ist auch noch nicht bekannt, da ich noch nicht weiß, wo der Roman erscheinen soll. Aber es fühlt sich richtig an und unglaublich spannend.

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf 2021 und wünsche allen da draußen von ganzem Herzen einen guten Rutsch in ein frohes neues Jahr!

Tagebuch vom 23.12.2018

Ich wünsche allen da draußen frohe und besinnliche Weihnachten!

Pünktlich zu den Feiertagen habe ich die Arbeit an der Rohfassung des neuen Romans beendet. Nun muss ich das letzte Drittel noch einmal gründlich überarbeiten, ehe ich mich an den letzten Korrektur-Durchgang machen werde. Anfang Januar 2019 gibt es einen Termin beim Verlag – danach kann ich hoffentlich mehr über das neue Projekt verraten.

Bis dahin wünsche ich allen eine erholsame und vor allem gesunde Zeit!

Tagebuch vom 23.05.2018

„Hätten links neben dem Tor nicht die modernen Bistro-Tische und Metallstühle gestanden, wäre er fast sicher gewesen, dass er wie durch ein Wunder durch die Zeit gereist und geradewegs im Mittelalter gelandet war – in einer magischen Welt der Burgen und Ritter. Der Nebel, der wie ein dünnes, graues Tuch über der Landschaft lag, tat sein Übriges, um diesen Eindruck zu verstärken. Hinter der niedrigen Wehrmauer im Süden, die auf der anderen Seite steil abfiel, ragten die Gipfel der drei Kaiserberge aus den unheilvollen Nebelschwaden hervor.“